Regattasegeln

Regattasegeln am Otterstädter Altrhein hat seinen besonderen Reiz, aber auch seine Herausforderung. Es herrscht bei Sonnentagen gute Thermik entlang des offenen Strands an der Kollerinsel. Durch die vielen Bäume gibt es Winddreher, die fürs sportliche Segeln eine enorme Revierkenntnis erfordern. Es gibt stark böigen Wind, der eine schnelle Bootsbeherrschung erfordert. So sind am Revier schon einige Meister hervor gegangen, wie die Brüder Schwaab im Korsar, Jürgen Groß als Deutscher Meister im FD oder die Brüder Peckolt, die bei den olympischen Spielen 2008 im 49er sogar Bronze holten.

Die HSK pflegt seit Jahrzehnten das Clubregattasegeln mit vereinsinternen und offenen Clubregatten. Die bisherigen Regattawarte Harry Nietsch, Eberhard Behring, Alexander von Tilinsky, Axel Gehn, Stefan Jehle und jetzt Peter Frick legen ab Samstag 15 Uhr bis Sonntag mittag 3-4 Dreieckskurse aus, die bei gutem Wind in 1 Stunde abgefahren werden können. Der Festausschuß sorgt dabei meist fürs leibliche Wohl. Gelegentlich werden auch Ranglistenregatten ausgetragen, wie 2007 für die J22 Sportboote. Gesegelt wird bei der HSK in 3 Startgruppen: den Jollenklassen mit Zugvogel, 420er, 470er, Korsar, Ponant, Laser, Finn, den Dickschiffen bzw. Sportbooten mit H-Boot, J22, Jollenkreuzer und Fahrtenjachten, sowie den HSKids.

Die Jugendboote Opti und Teeny haben einen hohen Stellenwert, kommen hier die zukünftigen Regattasegler hervor. Beispiele sind aus den 80er Jahren die Jugendcrew Stephan Heim und Christian Fliegel im 420er. Stephan wurde 2002 im int.14.Fuß Dinghy German Master an der Müritz, Christian Fliegel gewann 2003 die Nordseewoche auf einer X79 und wurde 2007 German Inshore Meister auf der J22. Die HSK ist immer wieder in verschiedenen Klassen auf Deutschen, Europa- und Weltmeisterschaften zu sehen.